SITREP – Operation Sokrates: A perfect storm

SKANDINAVIEN – 20191109 – Der Ablaufplan:
1. Zerstörung der Kommunikationsanlagen
2. Ausschalten der Luftabwehr per Artillerie oder Werfer
3. Anforderung von Luftunterstützung zur Neutralisierung der Basis

Die Kommunikationsanlagen sollten das erste Ziel sein, um möglichen Nachschub zu unterbinden, bzw. zu verzögern. Die Ranger schalteten diese ohne besondere Vorkommnisse mit Hilfe der 2R aus und verlegten dann in das schwer besetzte Feindgebiet der russischen Basis. Schon während dieses Ziels brach die Kommunikation zum HQ und zu Castle (AFSOC Koordinator) mehrfach ab. Bis dato bestand noch kein Grund zur Sorge, was sich bei Phase zwei schnell ändern sollte.

Die Basis war bereits durch Luftaufklärung als schwer befestigt kategorisiert worden. Direkte Luftangriffe waren wegen der Luftabwehranlagen nahezu unmöglich. Die Ranger schalteten diese nach Verzögerung mit Hilfe der Artillerie aus.
Ab da hätte die Operation mehr oder weniger ein Spaziergang werden sollen.

Die Kommunikationsprobleme zu Castle machten der Operation ein ums andere mal einen Strich durch die Rechnung, sodass die Luftunterstützung größtenteils ausblieb und die meisten feindlichen Fahrzeuge noch intakt waren, was es zu einem fast sicheren Selbstmordkommando machte, die Basis zu stürmen. Aufgrund der verstreichenden Zeit und eines drohenden Gegenangriffs der Russen gerieten die Ranger jedoch in Zugzwang.

„Sua sponte“ – Die Entscheidung fiel auf direkten Angriff und das acht Mann starke Squad setzte sich in Bewegung. Russische Kräfte bemerkten den Angriff binnen weniger Minuten und die Ranger bekamen heftige Probleme mit den feindlichen MRAPs. Zwei Fahrzeuge konnten ausgeschaltet werden; der schieren Überzahl der Gegner unterlagen die Ranger jedoch.
Jetzt heißt es: neu sammeln, Fehler analysieren und noch stärker zurückschlagen. Rangers lead the way!

Kommentare sind geschlossen.